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Musikalische Komödie

Feierliche Eröffnung des Funktionsgebäudes der Musikalischen Komödie

Musikalische Komödie Leipzig am 23.02.2016 Foto Tom Schulze tel. 0049-172-7997706 mail post@tom-schulze.com web www.tom-schulze.com

Am 23. Februar 2016 war es soweit: Nach anderthalbjähriger Bauphase ist das neue Funktionsgebäude der Musikalischen Komödie Leipzig in der Dreilindenstraße 24 fertig gestellt und bezugsbereit.

Prof. Ulf Schirmer

Prof. Ulf Schirmer bei der Einweihung des neuen Funktionsgebäudes. Foto: Tom Schulze.

Am Dienstag um 14 Uhr eröffnete die Musikalische Komödie Leipzig feierlich das neue Funktionsgebäude, das seit Juli 2014 einer Komplettsanierung unterlag. Die Einweihung nahmen Leipzigs Kulturbürgermeister Michael Faber sowie Intendant und Generalmusikdirektor der Oper Leipzig, Prof. Ulf Schirmer, vor. Dass die Sanierung der Musikalischen Komödie nach mehr als 20 Jahren Wartezeit nun endlich durchgeführt werden konnte, bezeichnete Schirmer als ein „Zeichen der Wertschätzung seitens der Stadt Leipzig, ein Zeichen der Qualität der Musikalischen Komödie, aber auch ein Zeichen der Verpflichtung für selbige“. Die Musikalische Komödie sei äußerlich kaum wiedererkennbar und habe nun allen Grund als „herrliches Vorstadttheater Leipzigs“ zu erstrahlen. Einen besonderen Dank widmete Schirmer zum einen dem Architektenbüro Gerlach, dessen Mitarbeiter sich in der Sanierungsphase in besonderem Maße auf die proben- und vorstellungsspezifischen Arbeitszeiten in der Musikalischen Komödie einstellten. Zum anderen den zwei Auszubildenden Louis Bruckauf und Marcus Springer der Theaterwerkstätten, die das gesamte Mobiliar für die neu entstandenen Chor- und Orchestergarderoben selbst bauten.

Der Chor der Musikalischen Komödie

Der Chor der Musikalischen Komödie singt ein eigens komponiertes Ständchen. Foto: Tom Schulze.

Bevor das Gebäude in der Dreilindenstraße 24 zur Besichtigung freigegeben wurde, stimmte der Chor der Musikalischen Komödie in einen heiteren Flash-Mob ein und begrüßte die neuen Räumlichkeiten mit einem eigens für den Anlass komponierten Ständchen. Darin erklang der freudige Ruf nach den so lang ersehnten Fenstern in den Garderoben, einem Fahrstuhl, Handyempfang und einer angenehmen Arbeitsatmosphäre durch Tageslicht. Dieser herzliche Beitrag des Chores unterstrich den Wunsch, den Ulf Schirmer zum Abschluss seiner Rede äußerte: „Die Musikalische Komödie ist eine Perle, die lange schimmern möge.“

Mediale Berichterstattung:

Beitrag bei Leipzig Fernsehen

 

Vorher/ Nachher Vergleich der Dreilindenstraße 24

  • Vorderansicht Dreilindenstraße 24
    Vorderansicht Dreilindenstraße 24. Fotos: Emilie Cattin.

Oper

Kinderchor der Oper Leipzig in Paris

Proben für das Konzert (im Conservatoire de levallois)

Die Oberstufe des Kinderchores der Oper Leipzig fuhr vom 13.11 bis zum 18.11.2015 nach Paris im Rahmen eines Austauschprojektes mit dem Kinderchor des „Conservatoire de Levallois“ unter der Leitung von Monsieur Bardot.

Kinderchor am Strand in Deauville

Kinderchor am Strand in Deauville. Foto: Leonard Schöler.

Leider ereigneten sich, kurz nach der Ankunft des Kinderchores, die Anschläge auf Zivilisten an verschiedenen Orten innerhalb von Paris. Auch wenn der Kinderchor nicht unmittelbar betroffen war, standen die Verantwortlichen Betreuer vor einer sehr schwierigen Entscheidung. In Paris wurde der Ausnahmezustand ausgerufen und es herrschte Versammlungsverbot sowie eine Empfehlung Zuhause zu bleiben. Um die Kinder erst einmal abzulenken und ihnen etwas Abstand von der Situation zu gewähren, fuhr der Kinderchor am 14.11.2015 an die Küste zu dem malerischen Städtchen Honfleur, nach einer kleinen Stadtbesichtigung fuhren die jungen Sängerinnen und Sänger weiter nach Deauville an die bekannten Sandstrände und genossen einen Tag am Meer. Die Entscheidung stand jetzt aus, ob der Kinderchor nun der Situation geschuldet wieder zurück nach Leipzig fahren oder ob den Umständen entsprechend das Programm fortgesetzt werden sollte.

Alternativprogramm im Kontext der französischen Kultur

Der Kinderchor (Oberstufe) mit Frau Bauer und den Betreuern vor der Kathedrale de Chartres

Der Kinderchor (Oberstufe) mit Frau Bauer und den Betreuern vor der Kathedrale de Chartres. Foto: Leonard Schöler.

Nach einigen Abwägungen wurde entschieden ein Alternativprogramm auf die Beine zu stellen und mit dem Originalablauf neu zu koordinieren. Das Programm sollte, trotz der Geschehnisse in Paris, im Kontext mit der Französischen Kultur stehen und verschiedene Facetten für die Jugendlichen bereithalten. Somit bot sich Chartres mit der dort befindlichen Kathedrale als kulturelles Ausflugsziel an. Der geschichtsträchtige Koloss wurde von den Kindern mit großem Interesse und Faszination erkundet und schließlich sogar mit den Klängen zeitgenössischer Chormusik gefüllt. Abends wurde dann in den Familien ein etwas intensiveres Kennenlernen möglich und die Kinder bekamen einen Einblick in den französischen Sonntag, selbiger hielt für die Kinder viel Neues bereit in kulinarischer sowie kommunikativer Form.

Bootsfahrt auf der Seine

Bootsfahrt auf der Seine: der Kinderchor auf Entdeckungsrunde. Foto: Leonard Schöler.

Vollgepackt mit neuen Eindrücken wurde dem Kinderchor am Montag, 16.11.2015, nun doch eine kleine Stadttour durch Paris ermöglicht, in Form einer moderierten Bustour wurden fast alle wichtigen Monumente und Sehenswürdigkeiten der Pariser Innenstadt besichtigt. Um nicht nur per Bus einen Einblick in das Pariser Stadtbild zu erlangen, genossen die jungen Künstler auch eine Bootsfahrt auf der Seine. Im Anschluss wurde sich in einer der, für Frankreich typischen, Creperien gestärkt und die Erlebnisse des Tages ausgetauscht. Damit war der Tag aber noch nicht vorbei, in Gruppen erkundeten die jungen Musiker mit den Betreuern um Chorleiterin Sophie Bauer das Künstlerviertel Montmartre. Den Abschluss, vor der Rückfahrt in die Gastfamilien, bildete ein Besuch der Wallfahrtskirche Sacre-Coeur. Über den Dächern von Paris fand der Abend einen befriedigenden und imposanten Ausklang.

Musikalischer Abschluss

Besuch im Musée d'Orsay

Besuch im Musée d’Orsay. Foto: Leonard Schöler.

Schließlich war der Letzte Tag unseres Aufenthaltes gekommen und somit auch der Tag des Konzertes im Conservatoire. Bevor es aber nun ernst werden sollte, wurde im Musée d’Orsay Kunst aus dem 19. und 20. Jahrhundert bewundert, ausgewertet und jede Menge Fotos entstanden, vom Selfie mit Goethes Kopf bis zur Mr. Bean Imitation vor dem Gemälde „Whistlers Mutter“ war alles dabei. Nach einer ereignisreichen Woche voller Erlebnisse, Eindrücke und neuen Erfahrungen gestaltete der Kinderchor einen Konzertabend, welcher, eröffnet von den Choristen des Kinderchores von Monsieur Bardot, auf sehr positive Resonanz stieß und das breit gefächerte musikalische Programm des Opernkinderchores sehr gut zur Geltung brachte. Dieser musikalische Abschluss einer schwierigen, aber gelungen Reise war nicht nur eine Bereicherung für alle Kinder des Chores, sondern setzte auch ein Zeichen in diesen ernsten Zeiten, welches die Herzen vieler für einen kurzen Moment wieder mit Trost und Wärme füllte.

Musikalische Komödie

Offener Neubau Dreilindenstraße 24

Hof- und Hinteransicht des Funktionsgebäudes mit der Verbindung zwischen Dreilindenstraße 24 und 30. Foto: Emilie Cattin.

Erster Blick in den neuen Funktionsbau der Musikalischen Komödie

Trotz des tristen Wetters lud die Musikalische Komödie am Sonntag, den 06.09.2015, alle Interessierten zur ersten Begehung des fast fertigen Neubaus in der Dreilindenstraße 24 ein.

Für alle, die nicht dabei sein konnten, haben wir den Einblick in das sanierte Funktionsgebäude visuell festgehalten:

  • Vorderansicht des Funktionsgebäudes in der Dreilindenstraße 24. Foto: Emilie Cattin.
    Vorderansicht des Funktionsgebäudes in der Dreilindenstraße 24. Foto: Emilie Cattin.

In einem Beitrag von LEIPZIG FERNSEHEN fässt Frank Schmutzler, Technischer Leiter der Musikalischen Komödie, noch einmal die wichtigsten Fakten zur Sanierung zusammen:

Musikalische Komödie

Endspurt Sanierung

Wie die Spielzeit sich zum Ende neigt, so schreiten auch die Sanierungsarbeiten in der Musikalischen Komödie Leipzig und ihrem neuen Funktionsgebäude in der Dreilindenstraße 24 unaufhaltsam voran.

Alle Arbeiten im Keller des Altbaus in der Dreilindenstraße 24 sind fertiggestellt, der Keller ist verfüllt und die Erdarbeiten sind abgeschlossen. Das Dach und die Dachbekleidung sind so gut wie fertig. Ebenso ist die Trockenlegung der Gebäude beendet.

Der Umzug des Ensembles der Musikalischen Komödie in das neue Funktionsgebäude wird voraussichtlich im November 2015 stattfinden.

  • Dreilindenstraße 24, Hofansicht
    Der Altbau in der Dreilindenstraße 24 erstrahlt schon bald in neuem Glanz - die Hausfassade ist so gut wie fertiggestellt. Foto: Emilie Cattin.

Leipziger Ballett

#nationaltheatertaiwan

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#leipzigballetmeetsccdc #letsgettowork

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#marioschröder #shufenyao #2directors #2choreographers #2companies #1theater

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Musikalische Komödie

Ein Stück Zukunft

Richtfest in der Musikalischen Komödie

Am Donnerstag, den 5. Februar 2015, feierte die Musikalische Komödie mit dem Richtfest einen weiteren Meilenstein in der aktuellen Sanierungsphase. Nach einer Ansprache des Intendanten der Oper Leipzig, Prof. Ulf Schirmer, und des Kulturbürgermeisters der Stadt Leipzig, Michael Faber, wurde in ganz traditioneller Manier der Segensspruch vom Zimmermann Enrico Igel gesprochen. Außerdem brachten Mitglieder des Chors und Orchesters der Musikalischen Komödie ein Ständchen.

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Musikalische Komödie

Sanierungs-News und „Geschichtsstunde“ bei MDR Figaro

Ein Interview mit dem Technischen Leiter Frank Schmutzler

Am 10. Januar 2015 fand in der Musikalischen Komödie das Abschlusskonzert des alljährlichen Operettenworkshops statt. In diesem Rahmen erklärte Frank Schmutzler, Technischer Leiter der Musikalischen Komödie, im Interview mit MDR Figaro alles rund um die Historie des Operettenhauses in der Dreilindenstraße sowie zur Sanierung des Nachbargebäudes in der Dreilindenstraße 24.

 

Der nächste Meilenstein in Sachen Sanierung wird am 05. Februar 2015 mit dem Richtfest gesetzt.

Infos zum aktuellen Baustand:

Die Erdarbeiten sind bis auf Restleistungen beendet. Die Rohbauten des Verbinders und des 2. OG des Anbaus sind erstellt, das Steildach ist bereits zu 95 Prozent fertig. Weiterhin wurden bereits die Fenster im 1. Dachgeschoss montiert und die Decke im Erdgeschoss fertiggestellt. Auch das Mauerwerk im Erdgeschoss des Altbaus ist fertig saniert.

Musikalische Komödie

Alles wird gut!

Ein Interview mit Bauleiterin Ilka Giller.

Nach gut drei Monaten Bauzeit an der Musikalischen Komödie gibt es schon viele Neuerungen zu sehen. Doch der Winter rückt immer näher und bis dahin muss noch einiges geschafft werden. Was genau, das hat uns Bauleiterin Ilka Giller verraten.

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Oper

XIÈ XIÈ! Danke Peking.

Alle zusammen.

Ein Gastspiel ist zu Ende. Wir verabschieden uns von China, von Peking, vom Beijing Music Festival und den 2500 chinesischen Gästen, die die Leipziger „Ariadne auf Naxos“ gesehen und gefeiert haben.

 

 

 

 

 

Oper

Die Ersten werden die Letzten sein

Die zweite und auch letzte Vorstellung im Poly Theatre Beijing ist vorbei und alle sind bereit für den Rückflug. Nach einem kleinen Pausen-Intermezzo, bei dem im 1. Akt mitspielenden Audi war aus unerfindlichen Gründen die Batterie leer und die automatische Sperre schaltete sich unglücklicherweise ein, fangen unsere 18 Techniker umgehend mit dem Abbau an. Alles muss auseinander gebaut, geschraubt, demontiert und ordentlich verpackt werden. Verstaut werden sollen die 10 Tonnen Bühne und die 14 Kostümschränke in fünf 40‘ Container. Für die acht Meter hohen Eisenträgern und  die elf Meter hohen Dekorationswände braucht es offensichlich etwas größere Behältnisse. Die Anlieferung und auch der Abtransport dürfen laut chineseischen Organisatoren nur zwischen Mitternacht und 6 Uhr morgens erfolgen, was für die Kollegen eine sichere Nachtschicht bedeutet. Gegen Mitternacht ist alles soweit bereit, doch weit und breit keine Trucks und keine Container zu sehen. Gegen 1:30 Uhr werden plötzlich fünf 20‘ Container vorgefahren. Ein kurzer Moment des Glücks stellt sich ein bis klar ist, dass die Eisenträger und die Dekorationswände einfach nicht passen wollen. Es heißt also wieder warten und die Ansage des chinesischen Produktionsleiters, dass die richtigen Behältnisse in 15 bis 20 Minuten nun doch noch kommen sollen, hängt über allen Anwesenden wie das Versprechen auf das Paradies, was sich erstaunlicherweise kurze Zeit später auch einlösen soll. Bis die Sonne hinter der Smogwand aufgeht wird gearbeitet. Einige der Kollegen verabschieden noch das Ensemble, dass sich am Morgen auf den Weg zum Flughafen macht und die Heimreise antritt, um sich danach endlich verdienter Maßen auf ein weiches Kissen zu betten. 36 Stunden später betraten dann auch nach rund zwei Wochen in China die 18 Techniker deutschen Boden. Wohlbehalten sind nun alle wieder zurück in Leipzig. Ein erfolgreiches und spannendes Gastspiel auf der anderen Seite der Welt neigt sich dem Ende zu. Nur auf die Bühne und die Kostüme wird man eine Weile warten müssen. Eine lange Schiffsreise erwartet unsere „Ariadne“. Acht Wochen wird es dauern, bis auch die wieder zu Hause in Leipzig angekommen ist.

Zu den Fotos: Nicht ganz einfach war es, die Kollegen auf einem Bild einzufangen. Bewegungsunschärfe ist also Programm.

Musikalische Komödie

Neues von der Baustelle –

Cafeteria und Gang zum Bühnengebäude entstehen

So langsam bekommt die Baustelle in der Dreilindenstraße 24 eine Form. Seit dem 14. Oktober stehen die ersten Wände für den neuen Zwischenbau, der als Verbindung zwischen dem Haus Dreilinden und dem Funktionsgebäude in der Dreilindenstraße 24 dient. In diesem Neubau wird zukünftig auch die Cafeteria der Musikalischen Komödie ansässig sein.

Cafeteria und Gang zum Bühnengebäude

Die ersten Konturen des Neubaus zwischen dem Haus Dreilinden und der Dreilindenstraße 24 sind erkennbar. Die zukünftige Cafeteria nimmt Gestalt an. Foto: Frank Schmutzler.

Die weiteren Baufortschritte im Überblick:

Die Abbrucharbeiten und die Grundleitungsverlegung in der Dreilindenstraße 24 sind mittlerweile abgeschlossen und abgenommen. Für den Anbau konnte ebenfalls schon die Bodenplatte fertig gestellt werden.

Auch die Aufzugsunterfahrung ist betoniert und die Kellerwände und Verbinder für die Betonwände sind gestellt.

Das baldige Funktionsgebäude ist nun eingerüstet und die Gründungsverstärkungen der Mittel- und Giebelwand sind fertig. Die Gründungsverstärkung der Treppenhauswand wird aktuell ausgeführt.

Die Kantine nimmt bereits Form an, für sie werden schon die ersten Fertigteilwände gestellt.

 

Oper

Beijing Nights

Hier mal ein paar Eindrücke von Beijing bei Nacht. Dunkel wird es hier nie wirklich, Nippes und Snacks gibt es immer und überall in der 20 Millionen Einwohner-Metropole zu kaufen.

Oper

PREMIERE MIT SCHLANGE

Die China-Premiere von „Ariadne auf Naxos“ in der Inszenierung von Karoline Gruber ist erfolgreich und reibungslos über die Bühne gegangen. Lange Schlangen und Besucherströme konnten kurz vor Beginn in der Lobby des Polt Theatre Beijing gesichtet werden. Das chinesische Publikum saß bei der Vorstellung gespannt auf der Vorderkante ihrer Sitze und verfolgte aufmerksam das Geschehen auf der Bühne. Die 1200 Gäste dankten mit lauten Bravo-Rufen dem Ensemble für seine tolle Leistung. Der Applaus nach der Vorstellung war laut unseren chinesischen Kollegen ungewöhnlich lang. Nur ein Handy klingelte während der Vorstellung und wurde hektisch von seinem Besitzer zur Ruhe gezwungen, was gleichfalls erstaunlich sein soll. Die Stars des Abends waren Sharleen Joynt als Zerbinetta und Meagan Miller als Ariadne. Sie ernteten bereits brandenden Zwischenapplaus.Wir freuen uns schon auf die Gäste des heutigen Abends!

Oper

Kurz vor der China-Premiere

Das komplette Team ist schon sehr gespannt auf die Premiere und das chinesische Publikum.

Ein Toi Toi Toi von Ulf Schirmer ist ebenfalls eingetroffen, der allen Beteiligten eine tolle Vorstellung wünscht. In Leipzig schwofen jetzt wahrscheinlich noch so einige beim diesjährigen „Opernball“ über das Parkett, hier starten die Vorbereitungen für den großen Auftritt der Oper Leipzig. Die Lobby wird von Reinigungskräften auf Vordermann gebracht und überall werden riesige Blumensträuße verteilt. Die Autos stehen parat und die Transparente für Ariadne werden von vielen fleißigen Händen aufgehängt.

Oper

Oper in Peking – Peking-Oper

Der freie Tag vor der Premiere war für den einen ein Tag im Hotel zur Erholung für den anderen ein Ausflug zur Chinesischen Mauer oder ein Besuch des Lama-Tempels. So einige Ausflüge waren am freien Tag im Angebot u.a. am Abend ein Besuch der traditionellen Pekingoper oder 京劇 / 京剧  oder auch Pinyin Jīngjù. Die Mischung aus Singen, Tanzen, Schauspiel Pantomime, Kampfkunst dauerte in ihrer Entstehungszeit mehrere Tage und ging über mehr als 100 Akte. Wir bekamen, die für Touristen aufgearbeitete Variante in 70 Minuten zu sehen. Die Vielseitigkeit und Präzision der Künstler dieser komplexen Kunstform ist sehr beeindruckend. Inhalt einer Oper sind zumeist Mythen und Geschichten aus prähistorischer Zeit, diese zählen in China zum Kulturgut und werden mit den Märchen der Gebrüder Grimm verglichen. In Ihnen spielen Kaiser und ihre Mätressen, Könige, Generäle, Minister, Frauen und Töchter reicher Familien und Jünglinge die Hauptrollen.

 

Oper

Er ist da!

Die ersten Tage unseres Aufenthalts waren von Sonnenschein, Wärme und blauem Himmel geprägt. Man konnte noch einmal den Sommer erleben, bevor es wieder zurück ins herbstliche Deutschland geht. Die Veranstalter bestätigten uns mehrfach, dass wir wahnsinniges Glück mit dem Wetter haben und die Münchner Philharmoniker, ebenfalls Gäste des BMF, eine Woche zuvor nicht die Hand vor den Augen sehen konnten. Nun hat er uns aber doch eingeholt. Der Smog ist da! Die Gesundheitsbelastung wird von Wetterstationen als äußerst gefährlich eingeschätzt und viele Solisten und Crewmitglieder verlassen nicht mehr das Hotel oder nur noch mit Vorbereitung.

Oper

Die Generalprobe

Die Generalprobe am Freitagabend verlief ohne größere Vorkommnisse reibungslos ab. Über die kleineren Schwierigkeiten ist man am Ende auch ganz froh, bringt es doch Glück für die Premiere.

Eine kleine Delegation des BMF wohnte der GP bereits bei und war im Anschluss noch einmal überglücklich über die Einladung der Oper Leipzig. Morgen können sich alle ein wenig erholen bevor es am Sonntag zur China-Premiere von „Ariadne auf Naxos“ kommt.

Hier ein paar Impressionen von hinter und neben der Bühne:

 

Oper

Chinesische Pressekonferenz

Zwei Tage vor der China-Premiere unserer „Ariadne“ lud das Beijing Music Festival zur Pressekonferenz auf die Bühne des Poly Theatre ein. Über 30 interessierte Journalisten folgten der Einladung. Auf dem Podium saßen der Gastgeber Song Tu (Programmdirektor des BMF), Lin Daye (Dirigent für das BMF), der Dirigent des Abends Matthias Foremny, Gundula Nowak für die Regie, die Solisten Meagan Miller, Sharleen Joynt und Daniel Kirch und Bettina Auge für die Oper Leipzig. Eine Dolmetscherin übersetzte fleißig Deutsch-Englisch-Chinesisch für neun Personen. Chapeau!

Oper

Der Osten ist Rot

Kaum eine andere Farbe sieht man in China so oft wie die Farbe Rot. Abgesehen von der politischen Ausrichtung des Landes, denn auch die Farbe der chinesischen Variante des Sozialismus ist Rot, hat der Signalton eine jahrhundertelange Tradition im alltäglichen Leben. Rot ist die Farbe des Glücks, des Lebens und des Reichtums und findet somit findet sie Anwendung in allen Lebenslagen. Die Verbotene Stadt erstrahlt seit einigen hundert Jahren in Rot. Der Glocken- und Trommelturm in der Nähe der Palastanlage erstrahlen in Rot. Tore zu Gebäuden wohlhabender Chinesen sind Rot. Tausende von roten Lampions findet man auf dem Weg, rote Glücksbringer, rote Souvenirs, rote Kleidung, rote Rikschas, rot, rot und immer wieder rot. Verschiedene Töne und Nuancen dieser Farbe. Nicht nur die Fahne ist Rot.

Oper

Das Auto

In der „Ariadne“-Produktion spielt in Leipzig ein VW-Bus eine kleine aber feine Rolle. Da wir den Bus nicht auch mit dem Schiff nach China verfrachten konnten, musste eine andere Lösung gefunden werden. Die chinesischen Kollegen haben sich alle Mühe gegeben uns einen adäquaten Ersatz zu bieten.

PS: Die zugeklebten Scheiben wurden nach der Durchsicht wieder freigelegt.

Oper

VOLLSTÄNDIG

Nun sind wir endlich vollständig. Nachdem unsere „Primadonna“ Meagan Miller am Dienstagabend in Berlin die Ariadne unter der musikalischen Leitung von Ulf Schirmer gesungen hat ist auch sie heute morgen um 5:30Uhr angekommen. Noch ein kurzes Frühstück und schon ging es für alle in die CPO Hall zur ersten gemeinsamen Orchestersitzprobe mit dem China Philharmonic Orchestra. Mit 80 Personen (Solisten, Komparsen, Technik, Ankleidern, Maske und organisatorischem Personal) sind wir in Peking nun komplett. Am Abend fand der erste Durchlauf auf der Bühne mit Orchester und Matthias Foremny statt.

Oper

Aufgepasst!

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Wenn man sich zu sehr auf die Straßenschilder konzentriert kann es vorkommen, dass man von einem der offensichtlich unendlich vielen Fortbewegungsmittel in dieser Stadt überfahren wird. Einen Namen für das Gerät (Dreirad mit Motor und Blechhülle) konnten wir noch nicht in Erfahrung bringen – einige behaupten es wäre ein Tuk Tuk. Man kann es übrigens auch als Taxi benutzen.

Oper

LOST IN TRANSLATION

Am ersten Tag in der Millionenmetropole versuchten wir uns an einem Stadtrundgang. Nicht ganz so einfach, wie man meinen möchte. Die Sprachbarriere ist ein großes Hindernis. Die meisten Chinesen sprechen kein Wort Englisch, auch die Verständigung mit Händen und Füßen und die Sicherheit einer allgemein gültigen Zeichensprache, die jeden Touristen halbwegs eloquent im  Ausland auftreten läßt, sind hier außer Kraft gesetzt.